HP Fuat Cankurt.
Verstehen statt beschreiben.
Ich bin türkischstämmig, in Deutschland geboren, trage Tattoos und habe ADHS — und passe in keine Schublade. Genau das ist meine Stärke. Ich liebe die Ruhe und den Scharfsinn. Bei allem, was ich tue, komme ich auf den Punkt. Mit der Zeit wurde mir klar, dass ich auch mein Bewusstsein präzisieren und schärfen kann. So entstand das Fundament, auf dem R.E.SET steht.
Die Suche als Leitstern.
Es ging früh los.
Schon als Kind und Jugendlicher hatte ich mit meinem Körper mehr zu tun als die meisten. Viel Sport hat mir damals geholfen — ich war in mehreren Schulmannschaften und Vereinen aktiv und stand lange vor dem Fitnessboom regelmäßig im Bodybuildingstudio. Aber je älter ich wurde und je voller das Berufsleben, desto deutlicher meldete sich mein Körper zurück.
Ich suchte Antworten — und bekam Beschreibungen. Was ich wollte, war Verständnis: Warum? Warum genau dort, warum genau jetzt? Diese Frage hat mich nie wieder losgelassen. Sie ist bis heute der Motor von allem, was ich tue.
Der Wendepunkt.
Mit Anfang 20 begann ich, mich intensiv mit dem Körper zu beschäftigen, und mit 28 kam der Wendepunkt: eine Sportverletzung an der Schulter. Der Besuch bei einem Manualtherapeuten hat mich tief beeindruckt — nicht nur die Arbeit selbst, sondern die Erkenntnis, dass man den Körper mit den Händen lesen kann. Ich wusste sofort: Das will ich lernen. Nicht als Patient — als Könner.
Aus dieser Intuition heraus meldete ich mich an einer Osteopathie-Akademie an. Noch vor der Anmeldung erfuhr ich, dass ich dafür aus rechtlichen Gründen zusätzlich Heilpraktiker sein muss — also eignete ich mir auch dieses Wissen an und bestand die amtliche Prüfung.
Das Schlüsselerlebnis kam während der Ausbildung: Einer meiner Dozenten zeigte vor der ganzen Klasse, wie weit geschulte Wahrnehmung gehen kann. In diesem Moment wurde mir klar, dass Wahrnehmung kein Zufall ist, sondern trainierbar — wie ein Muskel. Mit der scharfsinnigen Denkweise aus meiner Zeit als Softwareentwickler und Projektleiter habe ich begonnen, meine eigene Wahrnehmung systematisch auszubauen — Stunde um Stunde, Jahr um Jahr.
Aus dieser intensiven Beschäftigung mit dem Körper — meinem eigenen und denen der vielen Menschen in meiner Praxis — ist die Sichtweise entstanden, die zu R.E.SET geführt hat: Verstehen statt beschreiben. Präzision statt Breite.
Woher die Präzision kommt.
Osteopath
6-jährige Ausbildung mit Abschlussprüfung und Verbandszugehörigkeit, dazu breit gestreute Weiterbildungen.
Heilpraktiker
Mit Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde nach bestandener Prüfung am Gesundheitsamt Recklinghausen (NRW).
Psychologischer Berater
Breit gefächerte Ausbildung mit ständiger Vertiefung der praktischen Erfahrung durch Supervision.
IT-Projektleiter
Im Bereich internationales Outsourcing für ein führendes Unternehmen in der Telekommunikation.
Softwareentwickler
Abstrakte Entwicklung mit mehrschichtigen Datenbereichen von ERP- und Warenwirtschaftslösungen für B2B.
Datenbankadministrator
Betreuung großer Sybase-Datenbanken auf Sun-Solaris-Servern, inkl. Entwicklung von Just-in-Time-Ausfallsicherheit.
Worin ich mich vertieft habe.
Sportmedizin (bei Percy Marschall, Mannschaftsarzt RB Leipzig)
Behandlung körperlicher Traumata
Faszienbehandlung
Systemorientierte Osteopathie
Biochemisch orientierte Mikronährstofftherapie
Narbenbehandlung
Funktionelle Zusammenhänge des Herzens
Angewandte Kinesiologie
Säuglings- und Kinderosteopathie
Was Menschen über meine Arbeit als Osteopath gesagt haben.
Alte Osteopathie-Praxis
Meine frühere Praxis in Essen ist heute geschlossen — ich habe sie aufgegeben, um mich ganz auf R.E.SET zu konzentrieren. Diese Bewertungen beziehen sich auf meine osteopathische Praxis, nicht auf R.E.SET. Praxis Erweiterte Osteopathie ansehen →
Drei Quellen, eine Präzision.
Osteopath
Ich bin ausgebildeter Osteopath und habe mehrere Jahre erfolgreich meine eigene Praxis geführt — mit allem, was dazugehört: voller Terminkalender, anspruchsvolle Fälle, tausende Stunden konzentrierter Arbeit am Menschen. Dadurch habe ich verstanden, wie sehr sich die Praxis von der Theorie unterscheidet, und ein starkes Bedürfnis entwickelt, den Dingen auf den Grund zu gehen. Aus dieser Zeit stammt mein detailliertes Verständnis für den Körper: seine Strukturen, seine Verbindungen, seine Zusammenhänge. Es ist das anatomische Fundament, auf dem R.E.SET steht.
Heilpraktiker
Um als Heilpraktiker arbeiten zu dürfen, muss man sich anspruchsvollen Prüfungen beim Gesundheitsamt unterziehen. Diese Ausbildung hat mir ein tiefes Verständnis für die Abläufe im Körper gegeben — bis hinunter zur Ebene der Zellen, des Blutes, der Neuronen. Dieses Wissen ist heute die Grundlage meiner Präzision: Ich weiß, wo ich bin, wenn ich meinen Fokus richte.
Psychologischer Berater
Als psychologischer Berater habe ich mir ein breites Wissen über die Psyche des Menschen angeeignet. Auch dieses Verständnis ist in die Entwicklung von R.E.SET eingeflossen — denn Bewusstseinsarbeit hat immer mit dem ganzen Menschen zu tun, nicht nur mit seiner Anatomie.
Softwareentwickler
Mein erster richtiger Beruf war Softwareentwickler. Hier habe ich gelernt, komplexe Herausforderungen in völlig neue Wege zu übersetzen und möglichst effizient nutzbar zu machen. Anders als ein Programmierer musste ich nicht ein bereits ausgearbeitetes Konzept umsetzen, sondern das gesamte Konzept selbst entwickeln. Gerade in der abstrakten Programmierung habe ich eine Form der Ganzheitlichkeit kennengelernt, die die der Medizin in nichts nachsteht.
IT-Projektleiter
Als Projektleiter konnte ich Erfahrung in der Umsetzung internationaler Projekte sammeln. Dabei habe ich gelernt, auch in komplexen Situationen den Überblick zu behalten und einen kühlen Kopf zu bewahren. Mit sehr unterschiedlichen Menschen aus verschiedenen Kulturen an einem Projekt zu arbeiten und dabei auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, war eine Herausforderung, an der ich sehr gewachsen bin.
Woher kommt meine Wahrnehmung?
Viele fragen mich, ob meine Fähigkeiten eine besondere Gabe sind. Ich glaube: Jeder Mensch nimmt mehr wahr, als er benutzt. Die meisten haben es nur verlernt. Es gibt Menschen, die sind besser im Körperlichen, andere im Fühlen, wieder andere im Denken. Bei mir war die Wahrnehmung schon immer leicht — und ich habe sie über Jahre trainiert wie andere einen Muskel: durch tausende Stunden konzentrierter Arbeit. Was nach Begabung aussieht, ist vor allem Präzision durch Übung.
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